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 |  | Akki ist von 2 Duisburger Grundschulen gefragt worden, die nachmittäglichen Kultur-Angebote für Schulkinder zu realisieren. Wir nahmen diese Anfrage zum Anlaß, die für uns typische interdisziplinäre Projektarbeit auf den Kontext Schule zu übertragen. Im ersten Schul-Jahr 2003/04 war es konzeptionelle Grundidee, an beiden Schulen eine Revue zu realisieren mit den Schwerpunkten: Tanz, Theater, Akrobatik, Musik und den eher handwerklichen Werkstätten Kulissenbau, Requisitenbau, Maske und Kostüme. Die gemeinsame Erarbeitung einer additiven Nummernfolge erfolgte aus allen Bereichen gleichermaßen, die sich gegenseitig befruchteten und ergänzten. Die Ergebnisse gipfelten am Ende des Schuljahrs (September 03 - August 04) in einer Präsentation der Beiträge in der eigenen Schule und einer Gesamtpräsentation aller Einzel-Shows in einer 2-Schulen-Revue in der Stadthalle Walsum. Arbeiten in Workshops Die Erarbeitung der Nummerfolge für die abschließende Schul-Revue geschah in verschiedenen Workshops, die sich über das ganze Schuljahr verteilen. Jeder Workshop bestand aus einer künstlerischen und einer handwerklichen Disziplin: Tanz & Kostüme, Theater & Kulisse, Akrobatik & Maske, Musik & Requisiten. Diese beiden Angebote fanden zeitgleich in benachbarten Räumen statt, arbeiteten zusammen, konnten sich inspirieren, ergänzen und das Thema insgesamt aus eigenem Blickwinkel beleuchten. Zusätzlich zu diesem beiden Angeboten fand in einer dritten Werkstatt ein offenes (Spiel-) Angebot statt, das für all jene Kinder gedacht ist, die nicht in den inhaltlichen Werkstätten mitarbeiten wollten. Die Arbeitsergebnisse wurden am Ende des Workshops in einer schulinternen Werkschau präsentiert. Nach den Osterferien 2004 wiederholte sich die Folge von Workshops, jedoch mit einer kürzeren Dauer von 2 Wochen. Hier konnten die Ergebnisse der ersten Erarbeitung aufgefrischt, vertieft, verfeinert, ergänzt oder verändert werden. Die letzte abschließende Arbeitswoche dient als Generalprobe und widmet sich dem reibungslosen Ablauf der Show und der Erarbeitung von Übergängen. Das Schuljahr endete mit einer großen Gala-Schulrevue in der vollbesetzten Stadthalle. |  | Die zahlreichen positiven Erfahrungen des ersten Jahres waren grundlegend für die Weiterentwicklung des Konzeptes, das immer wieder aufs Neue versucht, die Interessen der Schule an einem qualitativen Nachmittagsangebote zu verbinden mit den Qualitäten unserer außerschulischen Kulturprojekte mit Kindern.
Schwerpunktthema Das gesamte Jahr wird unter ein Leitthema gestellt, desser Teilaspekte, Motive und Inhalte sich in den einzelnen Spielangeboten, in den künstlerischen Workshops und offenen Werkstätten wiederfindet. Die eingeladenen Künstler, Fachkräfte und Referenten illustrieren mit ihren Könnerschaften die Möglichkeiten des Themas und erarbeiten mit den Kindern gemeinsam kreative Lösungen.
Workshop-Zeiten Alle Angebote dauern täglich von 14.00 - 16.00 Uhr an 4 Tage in der Woche, jeweils von Montag bis Donnerstag. Insgesamt fünf künstlerische Workshops von 4 bis 5 Wochen Dauer werden im Schuljahr realisiert. Zu jedem Workshop werden Künstler und Künstelrinnen unterschiedlicher Disziplinen eingeladen, mit Kindern gemeinsam Löungen zu entwickeln und fantastische Ideen real werden zu lassen. Zirkusvorstellungen oder Theateraufführungen, Seifenkistenparcours oder Einrad-Shows, Reisen in neue Umwelten oder Geräusch-Inzenierungen sind in diesen Workshops entstanden.
Zwischenräume Nach Zeiten der Anspannung und Konzentration folgen Zeiten der Entspannung und eigenen Arbeit. Zwischen den einzelnen Workshops finden daher offene Werkstätten statt, in denen die Teilnehmer die Workshop-Inhalte nacharbeiten können, nach eigenen Vorstellungen weiterentwickeln, oder etwas ganz anderes machen können. | | Personalschlüssel Um die Qualität der Bildungsabeit und Betreuung der Kinder sicher zu stellen, begleitet ein pädagogischer MitarbeiterInn im Schnitt 10 Kinder. Da die Künstler nur für die Dauer des Workshops an der Schule sind und sich mit den Mitarbeiterinnen der offenen Werkstätten abwechseln, ist es notwendig und sinnvoll, eine Standortbetreuerin als feste, kontinuierliche Ansprechpartnerin für alle Beteiligten an der Schule zu haben. Sie hält engen Kontakt zu Schule, bespricht die organisatorischen und pädagogischen Details mit der Schulleitung und berät sich mit den Kollegen des Kollegiums. Sie ist aber in gleicher Weise für Eltern und Kinder ansprechbar und organisiert die einzelnen inhaltlichen Angebote des Nachmittags.
Freiwilligkeit Alle Angebote am Nachmittags sind für die Kinder optional. Sie können sich an und in den arbeitsteilig organisierten künstlerischen Workshops gestalterisch, handwerklich oder organisatorisch beteiligen oder ein offenes Spielangebot nutzen. Wann, wo, wie viel und wie lange sie in den jeweiligen Aktivitäten mitwirken, bleibt Entscheidung der Kinder. Während der täglichen Anfangsrunde werden alle Optionen kurz vorgestellt, so daß die Kinder einen Kurz-Überblick erhalten und sich entscheiden können, in welcher Gruppe sie mitwirken wollen.
Zielgruppe Die Schüler sind zwischen 6 und 10 Jahre alt. Die Anzahl schwank von Schule zu Schule zwischen 50 und 70 Kinder je Schule, und damit durchschnittlich circa 10 Kinder je Gruppe. | | Schulen Die zwei Grundschulen befinden sich in Duisburg Beek und eine in Walsum (Duisburg Nord). Die Schulen stellen jeweils ausreichend große Räume zur Verfügung, die zu unserem Zweck spezifisch umgebaut und eingerichtet wurden. Die Lehrer-Kollegen sind sehr an einer Zusammenarbeit mit Akki interessiert und möchten das Jahr nutzen, den laufenden Unterricht durch die Aktivitäten im Nachmittag zu bereichern.
| |  | | | | Links zur GGS Vennbruchstraße | hier | | Links zur Fährmannschule Beeck | hier | | Workshop-Folge an beiden Schulen und Zeitstruktur des aktuellen Schuljahrs | Workshop-Termine & -inhalte als PDF-Datei | | Die Teams vor Ort und Workshop-Berichte finden hier | Kath. Grundschule Fährmannschule
GGS Vennbruchstrasse
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